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Weihnachtsgeschäft: Jetzt sind Saisonkräfte gesucht

date
19.10.2017

Ohne Saisonkräfte aus der Zeitarbeit bleiben viele Gabentische wohl leer

Firmengründer Gerhard Wach

Weihnachten steht vor der Tür. Nicht nur im Supermarkt, wo Spekulatius und Dominosteine die Aktionsflächen eingenommen haben. Auch ein Blick in die Jobbörsen zeigt, dass Weihnachten naht, denn viele Branchen sind auf der Suche nach Saisonkräften. Das Internetkaufhaus Amazon berichtet von 13.000 freien Arbeitsplätzen bundesweit. Die Lebkuchenbäcker in Nürnberg haben die Personaldecke bereits verstärkt. Die Marzipanhersteller an der Lübecker Bucht sind im Dauerstress. Auf den Straßen steigt das Verkehrsaufkommen, denn die Waren müssen in die Geschäfte oder direkt zum Kunden gebracht werden. Es herrscht Hochkonjunktur im Handel, in der Produktion und in der Logistik.

Chancen für Zuverdienst und Wiedereinstieg

Das spürt auch Gerhard Wach, Inhaber des bundesweiten Personaldienstleisters Franz & Wach: „Viele Unternehmen sind schon seit Monaten auf der Suche nach Aushilfskräften und Saisonarbeitern.  Die Jobbörsen sind gefüllt mit Angeboten. Wo die eigenen Bemühungen nicht fruchten, werden wir gerufen“. Personaldienstleister wie Franz & Wach sind auf die Suche nach Bewerbern spezialisiert und haben auch die Kapazitäten, kurzfristig Hunderte Bewerbungen zu sichten, Vorstellungsgespräche zu führen und geeignete Kandidaten auszuwählen. Ob diese dann im Rahmen der Zeitarbeit überlassen, oder für die betroffenen Monate direkt vom suchenden Unternehmen eingestellt werden, ist unterschiedlich.

Seine Mitarbeiter haben derzeit jedenfalls alle Hände voll zu tun. Bei einem leergefegten Bewerbermarkt stecken viele Betriebe in Personalnöten. Das eröffnet Chancen für diejenigen, die jetzt eine Beschäftigung suchen. Dazu gehören klassisch Studenten, die sich ihr Studium selbst finanzieren. Aber auch Hausfrauen oder Teilzeitbeschäftigte melden sich vermehrt bei den Zeitarbeitsfirmen. Sie möchten diese Zeit des Jahres nutzen, um die eigene Kasse mit einem Zuverdienst aufzufüllen. Und natürlich bietet dieser Engpass auf dem Arbeitsmarkt nun auch vielen Flüchtlingen und Wiedereinsteigern die Chance, endlich eine Arbeit zu finden.

Mit der Kälte steigen die Bestellungen

Sobald in den nächsten Tagen die Temperaturen fallen, verschärft sich die Lage nochmals. Dann steigt nämlich erfahrungsgemäß der Absatz der klassischen Winterartikel sprunghaft an. Das gilt für Lebkuchen und Glühwein ebenso wie für Ski-Schuhe oder Winterreifen. „Und dann steht unser Telefon nicht mehr still“ freut sich Gerhard Wach auf die steigende Nachfrage. Weshalb er zuversichtlich ist, die meisten Anfragen auch bedienen zu können, liegt daran, dass die Zeitarbeit in den vergangenen Jahren immer attraktiver für Saisonkräfte wurde.  „Wir haben mittlerweile Stundenlöhne, die deutlich über dem Mindestlohn liegen und in den allermeisten Fällen auch genauso hoch sind, wie bei einem Saisonjob über den Einsatzbetrieb. Außerdem können wir dem Bewerber aufgrund unserer Kundenstruktur verschiedene Möglichkeiten anbieten und so seinen Wünschen, z.B. nach bestimmten Schicht- oder Einsatzzeiten, entgegenkommen.“

Kostenvorteil für Entleiher

Aber wäre es nicht günstiger für den Einsatzbetrieb, die Bewerber selbst befristet einzustellen? „Nein“, meint Personalprofi Wach, „denn ein Unternehmen, dass jetzt beispielsweise 25 Saisonkräfte mehr einstellt, muss für diese vorübergehende Zeit auch zusätzliche Ressourcen in der Personalabteilung schaffen.“ Da müssten teure Stellenanzeigen geschaltet, eingehende Bewerbungen bearbeitet, Vorstellungsgespräche geführt, Bewerbern zu- oder abgesagt werden. Sind die Saisonkräfte einmal an Bord, müssen Personalakten angelegt, Zeiterfassungen kontrolliert und zusätzliche Lohnabrechnungen erstellt werden. „Die Kosten für diese zusätzlichen Aufgaben sind so hoch, dass es oft günstiger ist, auf Zeitarbeit zuzugreifen. Und wenn man sieht, dass die gesamte Branche im 4. Quartal des Jahres die höchsten Umsätze macht, dann kann man sich leicht vorstellen, dass manche Gabentische leer blieben, wenn es keine Zeitarbeitnehmer gäbe“, so Gerhard Wach.

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